Katalina von Zsóry

Vorstandsvorsitzende und Stifterin

Biografie

Jahrgang 1969, im Schwarzwald geboren
> Die Liebe zur Sprache führte zu einem längeren Aufenthalt in der Französischen Schweiz
> Ausbildung zur Europasekretärin, Freiburg
> Aufenthalt in England, Torchbearer Bibleschool Capernwray

 

Beruflicher Werdegang

1993 Fremdsprachensekretärin beim Evangelischen Oberkirchenrat in Stuttgart.

Verschiedene Positionen in der Ökumeneabteilung
> 2005 Selbstfinanzierte Auszeit
> 2006 Aufenthalt im Christlichen Lebenszentrum, Langenburg e. V.
> 2008 Diakonie Katastrophenhilfe.
> 2012 Neustart in Berlin beim Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung
 (Brot für die Welt).
Sachbearbeitung im Stipendienreferat, in der Verwaltung und Betreuung internationaler Studis, Schwerpunkt: Osteuropa.

 

Ehrenamt & private Interessen

Malerei, Gestaltung und Design. Literatur und Philosophie. Ich male vor allem mit Pastellkreiden und Bunt-/Aquarellstiften

Ehrenamtliche Mitarbeit in der evangelisch-freikirchlichen Lukas-Gemeinde in Schöneberg

Teamkoordination im Rahmen des Netzwerks Solo&Co. Regionalteam Berlin-Brandenburg

Sprachen, aktuell lerne ich ungarisch

»Delight yourself in the Lord and he will give you the desires of your heart.«

»Freu Dich am Herrn; und 
er wird Dir geben, was Dein Herz wünscht.«

Psalm 37, Vers 4.
Beweggrund

Dieser Bibelvers wurde für mich nach einer Krise in meiner Gottesbeziehung sehr wichtig. Ich hatte fast immer alles bekommen, was ich wollte – aber echte Zuwendung und Liebe kannte ich weniger. Vertrauen und Selbstliebe waren mir fremd. Das übertrug sich auf mein Gottesbild. Sodass ich nach neun Monaten Bibelschule in England weiterhin davon überzeugt war, dass nur Leistung zählt.

Aber ein Same war in mein Herz gelegt. Menschen halfen mir, indem sie mich einfach so annahmen, wie ich war, ohne irgendetwas zu erwarten. Sie zeigten mir Gottes bedingungslose Liebe, in Jesus Christus. Ein Heilungsweg konnte eingeschlagen werden. Immer wieder waren es Menschen, die mich ermutigten, in die Freiheit aufzubrechen. Wie in der Erzählung von Abraham in ein neues, unbekanntes Land. Wiederherstellung geschah, aber nicht von heute auf morgen, sondern in Gottes gutem Tempo.

Gleichzeitig veränderte sich meine Einstellung zu den Werten meiner Herkunft. Schönheit, Kunst und Kultur waren mir bereits in der Kindheit großzügig mitgegeben worden, aber nun wurde auch hier etwas neu angelegt. In Verbindung mit dem christlichen Glauben erhält der Begriff Schönheit; Sinnhaftigkeit, Tiefe und einen tieferen Wert (an sich, der zunächst völlig zweckfrei ist). Und durch Gottes schöpferisches Wirken im Menschen ersetzt, was eine besondere Strahlkraft darstellt.

Da ich über einen großen Nachlass verfügen konnte, lag es nahe eine, eine Stiftung zu gründen, in der diese Erfahrungen mit einfließen.

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